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WupperRun: Countdown zum Startschuss
Am Samstag fällt um 10:30 Uhr in Marienheide der Startschuss für ein in der Form noch nie dagewesenes Gemeinschaftserlebnis: Der WupperRun verbindet Regionen und die Beteiligten sind sich sicher, dieser Event gilt als Metapher für die zukünftige Entwicklung entlang der Wupper.
Bernd Wille (Vorstand Wupperverband, Bodo Middeldorf (Bergische Entwicklungsagentur) und Dr. Reimar Molitor (Regionale 2010) füllen den Staffelstab mit Wupperwasser.
Bernd Wille (Vorstand Wupperverband, Bodo Middeldorf (Bergische Entwicklungsagentur) und Dr. Reimar Molitor (Regionale 2010) füllen den Staffelstab mit Wupperwasser.

Bereits 2003 hatten Sportler aus Hückeswagen die gute Idee, von der Quelle der Wupper bis zur Rheinmündung zu laufen. Dem Wupperverband gefiel diese Idee, schließlich sieht man hier seine wasserwirtschaftlichen Aufgaben darin, die Gewässer in die Landschaft zu integrieren und die Menschen wieder für ihre Gewässer zu begeistern. „Wir können stolz und dankbar sein, eine Wasserwirtschaft zu haben, die auch den Zukunftsanforderungen angesichts des Klimawandels gewachsen ist“, sagt der Vorstand des Wupperverbandes Bernd Wille. Schon in der Vergangenheit habe man die Menschen wirkungsvoll mit verschiedenen Veranstaltungen angesprochen und so war es nur naheliegend, im Jubiläumsjahr 2005 und nochmals 2007 den Wupperlauf auf dem neu realisierten Wupperwanderweg stattfinden zu lassen und ihn zu unterstützen.
Durch den Kontakt zum „Wasserquintett“, einem Projekt im Rahmen der Regionale 2010, gab es dann die Idee, daraus ein großes Gemeinschaftserlebnis aller Wupperkommunen zu entwickeln. Und da die Wupper auch das Gebiet der Regionale 2006 und damit das Bergische Städtedreieck durchfließt, war die Bergische Entwicklungsagentur sofort gerne mit „im Boot“.

Gemeinsame Entwicklung eines Landschaftsraumes

„Für uns war bei der Beteiligung eine wichtige Triebfeder, dass hier zwei Regionen verbunden werden, die zwar institutionell unterschiedlich aufgestellt sind, aber von den Menschen als eine große Region wahrgenommen werden“, so Geschäftsführer Bodo Middeldorf. Dies bleibe aber nicht das einzige Projekt, so arbeite man jetzt schon gemeinsam an der Entwicklung des oberen Wuppertals und die Tourismusachse Müngsten/Burg würde auch in Richtung Leichlingen weitergedacht. Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführer der Regionale 2010 Agentur, schließt sich dem an: „Wenn jeder nur eine Briefmarke klebt, wird daraus kein Briefmarkenalbum.“ Die Projekte entlang der Wupper – ob in den Bereichen Gewässerwirtschaft, Freizeit, Kultur oder Stadtentwicklung könnten nur gemeinsam angegangen werden. „Es wird viel Geld für die Aktivitäten entlang der Wupper ausgegeben. Das ist wichtig und richtig und ein Grundsatzbekenntnis für den Raum – mittel- sowie auch langfristig.“

Engagement, das begeistert

Jetzt freuen sich die Veranstalter und Organisationen nach 1 ½ Jahren der Vorbereitung aber insbesondere über die – zurzeit noch stündlich ansteigenden – Anmeldungen zum WupperRun. 463 WupperRunner sind es aktuell (Stand Mittwoch, 15:00 Uhr), die Städte im Bergischen Dreieck sind mit insgesamt 191 Läufern besonders
stark vertreten (Remscheid mit Rekord: 74; Wuppertal: 70, Solingen: 47). Aber auch
die weiteren Wupperkommunen liegen in Sachen Teilnehmerzahl gut im Rennen Marienheide: 35, Wipperfürth: 37, Hückeswagen: 57, Radevormwald: 41, Leichlingen: 26, Leverkusen: 39). Für den Wupperverband werden aktuell 39 Läufer starten.
Man ist sich fast sicher, dass die 500 noch „geknackt“ werden. Damit hätte man schon bei der ersten Veranstaltung in dieser Größenordnung das sehr hoch gesteckte Ziel von 500 bis 1.000 Läufern insgesamt erreicht. Dieser Erfolg ist vor allem den Vereinsvertretern aus den Kommunen zu verdanken, die sowohl bei den vielen Organisationstreffen als auch bei der Werbung und Koordination der Läufer viel Zeit investiert haben.
Der Dank gilt aber auch den Medien, die das Projekt nach Veröffentlichung toll unterstützt haben!
Wer jetzt noch WupperRunner werden möchte, sollte sich beeilen, denn das Anmeldeformular kann nur noch bis einschließlich morgen genutzt werden. Eine Nachmeldung ist aber am Samstag und Sonntag immer noch vor Ort möglich, Kurzentschlossene sind natürlich gerne willkommen.

Hier wird gefeiert, auch für Nicht-WupperRunner

Alle sind herzlich eingeladen zu den vier besonderen WupperRun-Programmpunkten am Samstag beim Start in Marienheide und auf dem Staudamm der Wupper-Talsperre sowie am Sonntag im Brückenpark Müngsten und beim Zieleinlauf im Neulandpark in Leverkusen. Von Musik bis Sport wird hier für Groß und Klein eine Menge geboten und natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Das ausführliche Programm ist unter www.wupperrun.de zu finden.
An allen anderen Etappenzielen werden die Läufer natürlich versorgt. In Wipperfürth hat das Pulvermuseum Villa Ohl zu diesem Anlass geöffnet, in Hückeswagen heißt es „WupperRun meets Hückeswagener Treff“. An diesen beiden Etappenzielen, auf dem Wupperdamm, im Brückenpark Müngsten sowie auch in Leichlingen werden die Stadtspitzen den Staffelstab übergeben.

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass auch Petrus dem WupperRun wohlgesonnen ist.

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